Unsere Damen 1, Damen 2 und Herren suchen noch Verstärkung
Die Saison wird zur Farce
Die Zahlen steigen, die Lockerungen nehmen zu, die Politik hat keinen Plan und hört nicht auf die Virologen.
Kein Verständnis haben unsere Damen 1, denn wir halten uns an alle Vorschriften und versuchen niemanden zu gefährden. Lieber sagen wir ein Spiel ab, wenn wir unsicher sind und der eigene Schnelltest positiv ist. Wir würden uns wünschen wenn bei den anderen Mannschaften das gleiche Verständnis herrschen würde und nicht es wird schon nichts passieren. Man weiß schon gar nicht mehr wann man die Spiele nachholen kann, aber die Saison wird weitergespielt.
Es stellt sich nun die Frage, ob wir übervorsichtig sind oder einfach nur Pech haben. Egal wie, mit einem sportlich fairem Wettkampf hat es unserer Meinung nach nicht mehr viel zu tun. Fast alle unserer Mannschaften hat schon mind. ein Spiel "abgegeben".
Die Gesundheit und der Beruf hat Vorrang. Volleyball ist für uns ein wunderschönes Hobby, aber wir können und wollen uns nicht unnötigen Gefahren aussetzen.
Aus unserer Sicht ist die Saison bei diesen hohen Ansteckungszahlen zur Farce geworden.
Egal wie, wir lassen uns den Spaß im Training auf jeden Fall nicht nehmen
E.U.
Faszination Damen 1
Es könnte nicht schlechter laufen. Spielhalle zu, Ausweichhalle offen. Dies war unsere Information als wir uns zum Vorbereitungsturnier in Baustetten angemeldet hatten. Dann kam die Schockmeldung, dass auch unsere Ausweichhalle geschlossen ist und wir kein Hallentraining mehr anbieten konnten. Kurz entschlossen fuhren wir von Testspiel zu Testspiel, damit unsere Muskulatur und Gelenke sich überhaupt an den Hallenboden gewöhnen und wir keine Verletzten haben. Dann auch noch ein Turnier, welches von Bezirksliga bis Oberliga ausgeschrieben ist zu spielen, ist normalerweise aufgrund der mangelnden Vorbereitung ein No Go. Da wir jedoch angemeldet waren, wollten wir antreten und mal schauen was herauskommt. Da wir auch Bezirksliga spielen, wollten wir wenigstens mit den Bezirksligisten mithalten und nicht untergehen. Gegen Landesliga und Oberliga erwarteten wir eine Klatsche.
Im ersten Spiel gegen den Landesligisten aus Horgenzell hatten wir keine Chance. Es holperte überall bei uns, aber wir konnten Spielpraxis sammeln und versuchten unsere spielerische Disziplin zu finden.
Im zweiten Spiel gegen den Bezirksligisten und Gastgeber aus Baustetten wurde es eine zähe Angelegenheit, dennoch konnten wir mit 2:0 Sätzen gewinnen.
Somit ging es in der Gruppenphase gegen den Landesligisten aus Dettingen um den zweiten Gruppenplatz. Wir konnten unser Spiel effektiver gestalten und uns mit 2:1 durchsetzen.
Im Spiel um Platz drei ging es gegen den zwei Klasse höher spielenden Oberligisten aus Burladingen. Unser Trainer erwartete eine herbe Niederlage, wurde jedoch von seinen Damen enttäuscht. Denn diese drehten auf und steigerten sich im Laufe des Spiels. Im ersten Satz unterlagen wir noch knapp mit 23:25, aber wir waren im Spiel und gewannen mit 25:12 souverän den zweiten Satz und erzwangen den Tie-Break.
Nun schaltete Burladingen einen Gang hoch und wir lagen schnell mit 2:7 und 3:8 im Rückstand. Das faszinierende an unseren Damen 1 ist der Wille besser zu spielen und zu gewinnen. Mit einem Kraftakt konnten wir den Rückstand drehen und mit 15:13 den Satz und das Spiel gewinnen.
Anschließend konnten wir es nicht fassen, diese Leistung ohne Training abzurufen. Denn ohne ausreichende Kondition, schlechter Vorbereitung, da wir keine Trainingshalle haben, aber mit einem unbändigen Wille konnten wir diesen dritten Platz erreichen. Chapeau!!!
E.U.
Massiver Trainingsrückstand
Bei unserem dritten Testspiel in acht Tagen, merkte man ganz deutlich unseren Trainingsrückstand an. Wir konnten in den drei Testspielen zwar 13:1 Sätze für uns verbuchen, aber unsere Defizite in Annahme, Abwehr, Laufwege, Präzision, Technik, … müssen wir so schnell wie möglich ausgleichen, sonst droht uns eine Pleitewelle in der Vorrunde.
Der Trainingsrückstand ist bei unserer Hallensituation (kein Hallentraining möglich) kein Wunder, dennoch haben wir einen anderen Anspruch an uns. Gewinnen, verlieren ist nicht so wichtig. Wichtig ist wie man spielt und da haben wir enorme Defizite.
Am Sonntag versuchen wir uns auf dem Vorbereitungsturnier in Baustetten zu stabilisieren, denn wir nehmen jede Gelegenheit wahr in der Halle zu spielen. Ab Montag ist unsere Ausweichhalle wieder für den Sport freigegeben und wir werden wieder Gas geben und Spaß haben.
E.U.
Ein Lächeln in Esslingen
Esslingen war unsere zweite Station unserer Testspielreihe, da unsere „Ausweichhalle“ gesperrt ist.
Unsere Ansprüche sind so sehr gesunken seitdem unsere Appenbergsporthalle als Impfzentrum genutzt wird, denn als wir die Halle betraten waren wir froh Volleyballpfosten zu sehen. In unserer nun auch gesperrten Ausweichhalle wird das Netz an der Wand befestigt und auf die offizielle Netzhöhe können wir es nicht spannen.
Somit kann man uns auch schon mit kleinen Dingen eine Freude bereiten. Noch mehr Freude hatten wir als das Einspielen bzw. das Spiel begann. Wir genossen jeden Ballwechsel und versuchten so viel wie möglich wieder an Bewegungsabläufen zu festigen. Mit Zunahme der Spieldauer gelang es uns immer besser und wir konnten sogar verschiedene Varianten einüben. Es fehlt zwar noch an Präzision, Kraft, Kondition und Spielverständnis, dennoch war es unglaublich wichtig Hallenluft zu schnuppern.
Ein großes Dankeschön geht an die Esslinger Damen und ihrem Trainer für die Einladung, denn sie zauberten uns ein Lächeln aufs Gesicht weil wir Volleyball spielen dürfen und können.
E.U.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Sponsoren: